Wohin fliesst das Geld?

Im 2011 haben die Schweizer Katholikinnen und Katholiken dank der Kampagne „Mehr Good News“ CHF 318.000 für die Arbeit der kirchlichen Medien gespendet.

Welche Medien werden nun mit dieser Summe unterstützt? Der Löwenanteil, nämlich 60 Prozent des verfügbaren Betrags, geht an die Presseagentur Kipa (deutsch‐ und französischsprachig). Diese Agenturen liefern das Basismaterial für viele andere kirchliche Medien: Pfarrblätter, Kirchenzeitung, kirchliche Radios, Internet usw.) Daneben bieten die Agenturen auch den säkularen Medien Nachrichten aus der Schweizer Kirche, der Weltkirche und dem Vatikan an und dienen als wichtige Plattform für kircheninternen Informationsaustausch unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

10 Prozent des Ertrags fliessen an den Katholischen Mediendienst in Zürich, welcher vor allem für die Verbreitung kirchlicher Meldungen im Internet (https://www.kath.ch, YouTube, Facebook, Twitter) zuständig ist. Weiter ist der Katholische Mediendienst Partner von Schweizer Radio und Fernsehen SRF für kirchliche Sendungen. Die Förderung der christlich motivierten Filmarbeit ist ein dritter Schwerpunkt.

In der Westschweiz unterstützt die Medienkollekte mit 15 Prozent des Ertrags vor allem das Centre catholique Radio et TV (CCRT), 5 Prozent fliessen zusätzlich ins neue westschweizer Internetportal https://www.cath.ch. CCRT in Lausanne produziert täglich eigene religiöse Sendungen im öffentlichen Radio und Fernsehen.

Im Tessin wird mit der Kollekte die Medienarbeit der Diözese Lugano unterstützt (10 Prozent).

Mit einem kleine Teil der Kollekte (30‘000 Franken) leistet die Medienkommission der Bischöfe Anschubfinanzierung für Einzelprojekte. Künftig sollen mit diesem Geld vor allem Initiativen in den neuen sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter etc.) gefördert werden.